MESSE SPECIAL interpack



 Flexible Maschinen für Sekundärverpackungen 

Parenteralia schonend und sicher verpacken 

Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG

Auf der interpack präsentiert Uhlmann Pac-Systeme in Halle 15, Stand B24 Lösungen für die Sekundärverpackung parenteraler Arzneimittel. Im Mittelpunkt stehen Technologien und Konzepte, die auf die steigenden Anforderungen bei der Verpackung von Injektions-, Infusions- und Inhalationspräparaten ausgelegt sind.

Parenterale Arzneimittel, die beispielsweise in Vials, Ampullen, Spritzen oder Injektoren vorliegen, stellen besondere Anforderungen an den Verpackungsprozess. Die häufig temperatursensiblen und hochwirksamen Wirkstoffe (APIs) erfordern einen zuverlässigen Schutz vor äußeren Einflüssen wie Licht oder Wärme. Gleichzeitig sind die Primärverpackungen oftmals empfindlich und bruchanfällig, was ein schonendes Handling notwendig macht. Hinzu kommt, dass parenterale Medikamente zunehmend an Bedeutung gewinnen, etwa im Bereich von Impfstoffen, Diabetestherapien oder neueren biopharmazeutischen Anwendungen.

Ein weiterer Aspekt ist die wirtschaftliche Dimension: Parenteralia sind häufig kostenintensiv in der Herstellung und werden teilweise in kleinen, patientenspezifischen Chargen produziert. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Prozesssicherheit, Flexibilität und Rückverfolgbarkeit innerhalb der Verpackungslinien.

Das Unternehmen zeigt hierfür verschiedene Lösungen, die auf eine sichere und effiziente Verarbeitung ausgelegt sind. Dazu zählen Zuführsysteme wie LiPro für Vials, Ampullen und Karpulen sowie SyPro für Spritzen, die sich bereits in unterschiedlichen Anwendungen bewährt haben. Diese Systeme unterstützen ein produktschonendes Handling und tragen dazu bei, stabile Prozesse in der Weiterverarbeitung zu gewährleisten.

Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der eindeutigen Zuordnung von Prozessparametern zu einzelnen Produkten. Dies ist insbesondere bei hochwertigen und sensiblen Arzneimitteln von Bedeutung, da so die Qualitätssicherung und Patientensicherheit unterstützt werden. Ergänzend stellt das Unternehmen digitale Lösungen auf Basis der Plattform Pexcite vor. Dazu gehört unter anderem eine Track-&-Trace-Funktionalität, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Verpackungslinie ermöglicht. Im Bereich Medical Device Tracking beginnt diese bereits auf Produktebene innerhalb des Verpackungsprozesses.

Ein zentrales Thema am Messestand ist die Flexibilität von Verpackungslinien. Parenterale Produkte unterscheiden sich nicht nur in ihrer Darreichungsform, sondern auch in den benötigten Zubehörkomponenten wie Kanülen, Adaptern oder Pens. Daraus ergeben sich mehrstufige Verpackungsprozesse mit variierenden Anforderungen an Formate und Packmittel. Uhlmann adressiert diese Herausforderungen durch Anlagenkonzepte, die unterschiedliche Verpackungsarten – von Blistern über Trays bis hin zu Faltschachteln – verarbeiten können und gleichzeitig kurze Umrüstzeiten bei Format- oder Chargenwechseln ermöglichen.

Auch regulatorische Anforderungen, etwa hinsichtlich Nachhaltigkeit und Serialisierung, spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Die Kombination aus Maschinenlösungen und integrierten Softwareanwendungen bildet daher eine Grundlage für eine effiziente und regelkonforme Umsetzung moderner Verpackungsprozesse.

Mit seinem Messeauftritt zeigt das Unternehmen Ansätze, wie sich steigende Anforderungen an die Verpackung parenteraler Arzneimittel durch abgestimmte Systeme aus Maschinen- und Softwarelösungen adressieren lassen. Dabei stehen insbesondere Prozesssicherheit, Flexibilität und Transparenz im Fokus.

Standort




Halle 15 / B24