AUS DEN UNTERNEHMEN

 Verpackungsverordnung beschleunigt Technologiewechsel 

Stärkung strategischer Zukunftsthemen

2025 hat die Optima Unternehmensgruppe ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg um gut 6 prozent auf 850 Millionen Euro. Es wurden 300 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, sodass die Anzahl der Mitarbeitenden auf 3700 stieg, 600 davon an 18 Standorten im Ausland. Damit behauptet sich der Sondermaschinenbauer in Familienbesitz auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld.

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Dry Molded Fiber und Papierumformung sind eines der Zukunftsthemen der Konsumgüterbranche: Die europäische Verpackungsordnung PPWR schränkt in den kommenden Jahren den Einsatz von Plastik weiter ein. Optima arbeitet mit seinen Experten an wirtschaftlich tragbaren Alternativen. Quelle: OPTIMA packaging group GmbH

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„Unsere Entwicklung zeigt, dass spezifisches technisches Branchen-Know-how und neue Lösungen für dynamische Märkte und regulatorische Anforderungen für unsere Kunden entscheidend sind“, sagt Dr. Stefan König, CEO der Unternehmensgruppe.

Das Unternehmen hat 2025 sein flexibles globales Netzwerk weiter ausgebaut. Neben der Erweiterung in den USA wurde die Niederlassung in Indien durch die Übernahme eines etablierten Engineering-Teams gestärkt. Parallel dazu wurde die lokale Produktion von Maschinen in China vorangetrieben. Weitere Standortgründungen in Irland, Italien und den Vereinigten Arabischen Emiraten stärken die globale Aufstellung. Diese Investitionen stärken die Kundennähe und verkürzen Projektlaufzeiten.

Das Geschäft mit Lösungen für die Pharma- und Diagnostikbranche entwickelte sich 2025 erneut dynamisch. Besonders gefragt waren Abfüllanlagen für GLP-1 und zunehmend High-Potent-Produkte, aseptische Anwendungen, Isolator-Technologien und Gefriertrocknung. Für verschärfte regulatorische Anforderungen, allen voran EU-GMP Annex 1, positioniert sich das Unternehmen mit umfassender Kompetenz entlang des gesamten Prozess- und Anlagendesigns. Es unterstützt Pharmahersteller weltweit dabei, die Vorgaben in belastbare, validierbare und wirtschaftlich tragfähige Anlagenkonzepte zu übersetzen.

„Annex 1 verändert Investitionsentscheidungen grundlegend“, sagt Dr. Johannes‑Thomas Grobe, CEO. „Unsere Kunden erwarten Lösungen, die regulatorisch standhalten und gleichzeitig Effizienz und Flexibilität sichern.“

Im Konsumgüterbereich lag ein Fokus in Lösungen für die EU‑Verpackungsverordnungen (PPWR). Der regulatorische Druck beschleunigt den Wandel hin zu alternativen Verpackungslösungen und verändert die Investitionsprioritäten vieler Hersteller.

Das Unternehmen reagiert darauf mit gezielten Investitionen in neue Technologien. 2025 begann das Unternehmen mit der Konstruktion und dem Bau einer Anlage für Dry Molded Fiber und Papierumformung mit dem Ziel, faserbasierte Verpackungslösungen industriell skalierbar zu machen. Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von regulatorischer Konformität, Ressourceneffizienz und wirtschaftlicher Serienfähigkeit. Diese Lösung wird zusammen mit weiteren Fiber-Technologien erst-mals auf der Branchen-Leitmesse Interpack im Mai 2026 in Düsseldorf gezeigt.

In den Märkten für Home‑ und Personal‑Care, Kosmetik sowie Nahrungsmittel verzeichnete die Unternehmensgruppe eine anhaltend hohe Nachfrage nach leistungsfähigen und flexiblen Maschinenlösungen. Treiber sind kürzere Innovationszyklen sowie steigende Anforderungen an Effizienz, Qualität und Prozesssicherheit.

Im Bereich Nonwovens profitiert das Unternehmen neben seinem stabilen, modularen Produkt-portfolio von langfristigen Wachstumstrends in der Hygiene. Anwendungen wie Adult‑ und Inkontinenzprodukte gewinnen weltweit an Bedeutung und erfordern leistungsfähige, hochautomatisierte Produktionslösungen. Das Unternehmen profitiert darüber hinaus von starken und langjährigen Kundenbeziehungen, die durch gemeinsame erfolgreiche Entwicklungsprojekte immer weiter gestärkt werden.

Ergänzend zum Maschinen- und Anlagenbau erweiterte Optima seine softwarebasierten Lösungen. Dazu zählen HMI‑ und SCADA‑Systeme, Digitale Zwillinge, Assistenzsysteme sowie der Einsatz Künstlicher Intelligenz – etwa zur Prozessoptimierung, Qualitätssicherung und voraus-schauenden Wartung. Cybersicherheit ist dabei integraler Bestandteil der digitalen Architektur; das Unternehmen ist nach ISO 27001 zertifiziert.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit wurden 2025 messbare Fortschritte erzielt. Mit der Fortführung der Strategie „We care for tomorrow“ und der Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts schuf das Unternehmen eine transparente Grundlage für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln. Ein zentraler Meilenstein war die erneute Bestätigung der EcoVadis‑Platinmedaille. 

„Nachhaltigkeit und Informationssicherheit sind heute klare wirtschaftliche Faktoren“, sagt König. „Sie beeinflussen Investitionsentscheidungen und sind integraler Bestandteil unserer Wettbewerbsfähigkeit.“

Ein weiterer Schwerpunkt lag 2025 auf dem Ausbau und der Qualifizierung von Fachkräften. Das Unternehmen investierte stark in Trainings- und Entwicklungsprogramme, sowohl für eigene Mitarbeitende als auch für Kunden. Tausende Schulungstage fanden im Trainingszentrum in Schwäbisch Hall und direkt vor Ort bei Kunden weltweit statt.

Zudem wurden drei neue Gebäude fertiggestellt, in Schwäbisch Hall, Mornshausen und Radolfzell, sowie die Eigenfertigung weiter ausgebaut und modernisiert. Damit wurden Kapazitäten für zukünftiges Wachstum geschaffen und die technologische Tiefe im eigenen Haus gestärkt.

Für das laufende Geschäftsjahr setzt das Unternehmen auf Wachstum durch Technologie, Nähe zum Kunden und Umsetzungskraft. Die starke Engineering‑Basis, innovative Produkt‑ und Prozesslösungen sowie die internationale Präsenz bilden die Grundlage, um Kunden weltweit in ihren strategischen Projekten zu begleiten und langfristig erfolgreich zu wachsen.


 Erfolgsgeschichte in der Molekularbiologie 

40 Jahre Laborpraxis 

Analytik Jena GmbH+Co. KG

Gemeinsam mit ihrer Tochterfirma Biometra blickt Analytik Jena auf vier Jahrzehnte technologischer Exzellenz in der Molekularbiologie zurück. Seit der Gründung 1985 hat Biometra die maßgeblich beeinflusst – von frühen Elektrophorese-Systemen über wegweisende PCR‑Thermocycler bis hin zu modernen Plattformen für automatisierte, präzise Workflows. Diese Erfolgsgeschichte ist eng mit Kundennähe, Ingenieurskunst und einem klaren Qualitätsanspruch verbunden. 

Bereits in den Anfangsjahren hat das Unternehmen auf Präzision und Zuverlässigkeit gesetzt: Die ersten Produkte ermöglichten die effiziente Trennung und Analyse von DNA, RNA und Proteinen. Sie wurden schnell zum Standard in vielen Laboren. 1989 markierte die Einführung früher PCR-Thermocycler einen Wendepunkt: Die DNA-Amplifikation wurde schneller, präziser und benutzerfreundlicher. In den 1990er Jahren festigte das Unternehmen die Rolle als vertrauenswürdiger Technologiepartner in Forschung und Diagnostik weltweit.

In den 2000er Jahren erweiterte das Unternehmen das Portfolio zielgerichtet: Lösungen für DNA/RNA‑Extraktion und quantitative PCR (qPCR) kamen hinzu, um die wachsenden Anforderungen moderner Labore zu bedienen. Ein Meilenstein der Unternehmensgeschichte folgte am 11. Mai 2009: Biometra wurde Teil der Analytik Jena Gruppe. Diese Verbindung verstärkte das gemeinsame Produktangebot – von Thermocyclern über Elektrophorese und Blotting bis zu Imaging- und Hybridisierungs-Technologien – und eröffnete neue Märkte sowie Synergien in Entwicklung und Service. 

Der Einfluss auf Wissenschaft und Gesellschaft ist vielfach dokumentiert: Mit dem Thermocycler TGradient leistete das Unternehmen einen Beitrag zur Entschlüsselung des Humangenoms – ein Meilenstein in der modernen Biologie. Während der COVID‑19‑Pandemie bestätigte sich die zentrale Bedeutung von (q)PCR‑Systemen erneut: Technologien unterstützten weltweit molekulare Diagnostik auf hohem Niveau. Strategische Kooperationen – etwa mit Max‑Planck‑Institutionen im Bereich Proteinreinigung – förderten darüber hinaus den Wissensaustausch und beschleunigten Innovationen, die in praxistaugliche Lösungen mündeten. 

Seit den 2020er Jahren richtet das Unternehmen den Blick zunehmend auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Integration in automatisierte Laborumgebungen – immer mit dem Ziel, präzise Ergebnisse schneller und robuster verfügbar zu machen. 

„Unsere Vision ist es, die nächsten 40 Jahre genauso mutig und konsequent zu gestalten wie die vergangenen,“ sagt Eggert Appel, Leiter Produktentwicklung. „Technologisch ausgereifte Produkte, hohe Benutzerfreundlichkeit und die nahtlose Einbindung in automatisierte Prozesse bleiben zentrale Leitplanken unserer Arbeit.“ 

Oliver Klaeffling, Geschäftsführer der Analytik Jena, dankt allen Mitarbeitenden, Partnern und Kunden, die Biometra über vier Jahrzehnte begleitet haben. „Ihr Engagement und Vertrauen sind die Basis unseres Erfolgs – und Ansporn für die Zukunft“.


 Unterscheidung von bakteriellen und viralen Infektionen 

CE-Kennzeichnung für Hochdurchsatz-Test  

Beckman Coulter, Inc. 

Beckman Coulter Diagnostics, ein Unternehmen von Danaher und weltweit führend in der klinischen Diagnostik, gab heute bekannt, dass der Access MeMed BV Assay die CE-Kennzeichnung gemäß IVDR unter Beteiligung der benannten Stelle 2797 erhalten hat. Damit steht Ärztinnen und Ärzten ein Hochdurchsatz-Test zur Wirtsantwort zur Verfügung, der die Unterscheidung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen innerhalb von etwa 20 Minuten ermöglicht. 

Der Access MeMed BV Assay ist für den Einsatz auf der installierten Basis der Immunoassay-Analysatoren DxI 9000 und Access 2 von Beckman Coulter validiert. Er ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Differenzierung von Infektionen unter Nutzung bestehender Laborinfrastruktur und Arbeitsabläufe. Beckman Coulter arbeitet hierfür mit MeMed, einem führenden Anbieter fortschrittlicher Wirtsantwort-Technologien, zusammen, um den bewährten MeMed BV® Test in zentrale Laborumgebungen zu bringen. Der MeMed BV Test verbessert nachweislich die klinische Entscheidungsfindung, unterstützt die Reduzierung unnötiger Antibiotikaverschreibungen und fördert Initiativen zum verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika – belegt durch robuste klinische Studien und Real-World-Daten.

Veröffentlichte gesundheitsökonomische Daten von MeMed sowie Inzidenzschätzungen zu Infektionen der unteren Atemwege und ambulant erworbener Pneumonie zeigen, dass europäische Gesundheitssysteme jährlich erhebliche vermeidbare Kosten tragen. Mit der Verfügbarkeit von Access MeMed BV auf der umfangreichen installierten Basis von Beckman Coulter in Europa steht Gesundheitssystemen ein skalierbarer und praxisnaher Ansatz zur Verfügung, um durch die Reduktion unnötiger Krankenhausaufnahmen und diagnostischer Tests potenziell bis zu 80 Millionen Euro an vermeidbaren Kosten einzusparen.

„Durch die Bereitstellung einer schnellen und hochzuverlässigen Unterscheidung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen auf etablierten Immunoassay-Systemen geben wir Behandlungsteams zeitnahe Erkenntnisse an die Hand, um fundierte Therapieentscheidungen zu treffen und gleichzeitig die Effizienz im Labor unter Nutzung bestehender Arbeitsabläufe zu optimieren“, sagte Melissa Naiman, Medical & Scientific Affairs bei Beckman Coulter Diagnostics.

„Diese Zusammenarbeit mit Beckman Coulter beschleunigt unsere Mission erheblich, Wirtsantwort-Tests im großen Maßstab verfügbar zu machen“, sagte Eran Eden, CEO und Mitgründer von MeMed. „Der MeMed BV Test hat wiederholt gezeigt, dass er die klinische Entscheidungsfindung verbessert, unnötige Antibiotikaanwendungen reduziert und Programme zum verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika unterstützt – gestützt durch eine starke klinische und praxisnahe Evidenz. Die Verfügbarkeit des Assays auf Hochdurchsatz-Laboranalysatoren ermöglicht es Gesundheitssystemen, diese Vorteile deutlich mehr Patientinnen und Patienten zugänglich zu machen.“

Bakterielle und virale Infektionen zeigen häufig ähnliche Symptome, was eine frühzeitige Differenzierung erschwert und mitunter zu einer unangemessenen Patientenversorgung oder unnötigem Antibiotikaeinsatz führt. Eine frühzeitige Unterscheidung ist entscheidend, da Therapieentscheidungen oft getroffen werden müssen, bevor herkömmliche diagnostische Verfahren – die Stunden oder Tage benötigen – eindeutige Ergebnisse liefern. Der Access MeMed BV Assay liefert verwertbare Ergebnisse zur Differenzierung bakteriell versus viral in etwa 20 Minuten und nutzt Immunoassay-Analysatoren von Beckman Coulter, um schnelle Resultate in großem Maßstab zu ermöglichen.

Aktuelle Real-World-Studien mit nahezu 6.000 erwachsenen und pädiatrischen Patientinnen und Patienten zeigen, dass in etwa 16–29 % der Fälle Unsicherheit hinsichtlich der Antibiotikaverschreibung besteht. Nach Erhalt der MeMed BV Ergebnisse gaben Ärztinnen und Ärzte an, dass der Test in rund 82–87 % der Fälle ihre klinische Entscheidungsfindung unterstützte oder veränderte. In früheren verblindeten multizentrischen Validierungsstudien erreichte MeMed BV einen negativen prädiktiven Wert von bis zu 99 % zur Unterstützung des Ausschlusses einer bakteriellen Infektion.

Schwierigkeiten bei der frühzeitigen und präzisen Unterscheidung bakterieller und viraler Infektionen können nachgelagert höhere Gesundheitskosten, unnötige Krankenhausaufnahmen und wiederholte Diagnostik verursachen. Unabhängige gesundheitsökonomische Modellierungen verdeutlichen den potenziellen Nutzen der Integration von MeMed BV in die routinemäßige Versorgung.

Pro 1.000 Patientinnen und Patienten, die mit Verdacht auf eine ambulant erworbene Pneumonie untersucht wurden, führte die Einbindung von MeMed BV zu einer effizienteren klinischen Entscheidungsfindung. Bei Erwachsenen zeigte das Modell Gesamteinsparungen von 134.018 britischen Pfund, während in der pädiatrischen Versorgung 105.750 Pfund an Kosten vermieden werden konnten. Diese finanziellen Vorteile resultierten aus einem gezielteren Antibiotikaeinsatz, weniger Hospitalisierungen, einer geringeren Anzahl diagnostischer Maßnahmen sowie effizienteren Versorgungspfaden und reduziertem Ressourcenverbrauch.


 Internationale Marktstärke und Relevanz für Pharma 

Generationswechsel an der Spitze 

Quelle: DWK Life Sciences GmbH

Der Hersteller und Lieferant von Präzisionsgläsern sowie Primärverpackungslösungen für Life Sciences, DWK Life Sciences, stellt die Weichen für die Zukunft: Armin Reiche (64), der das Unternehmen für rund 25 Jahre als Geschäftsführer geleitet hat, übergibt zum 13. April 2026 die Leitung an Michael Werth. Der neue Group-CEO verfügt über viele Jahre internationaler Führungsverantwortung in technologie- und produktionsnahen Unternehmen. Armin Reiche wird dem Unternehmen weiterhin als Mitglied des Advisory Boards (Beirat) beratend zur Seite stehen.

„Nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze von DWK Life Sciences übergebe ich die Geschäftsführung in vollem Vertrauen an Michael Werth. Unser neuer CEO verbindet langjährige internationale Führungserfahrung mit klarer operativer Stärke. Ich bin überzeugt, dass er den eingeschlagenen Erfolgskurs konsequent fortsetzen wird. Zudem wird er die richtigen Impulse setzen, um DWK zukunftsfähig aufzustellen. Ich freue mich darauf, die strategische Ausrichtung des Unternehmens künftig aus dem Beirat heraus zu begleiten“, sagt der bisherige Geschäftsführer Armin Reiche. 

Nachdem sich das Unternehmen unter Armin Reiche sowie seinen Geschäftsführungskollegen Bernhard Scherer, Michele Mora und Robert Nitzl als ein globaler Marktführer für Laborlösungen etabliert hat, wird der neue CEO Michael Werth diesen Erfolgskurs nahtlos fortsetzen. Mit ihm gewinnt das Unternehmen eine international profilierte Führungspersönlichkeit.

Michael Werth hat über mehr als zehn Jahre im Heraeus Konzern verschiedene geschäftsführende Aufgaben übernommen, unter anderem den Aufbau und die Leitung des Inhouse Consultings. Zuletzt hat er die Business Unit Heraeus Covantics geführt, die ihren Schwerpunkt bei Quarz- und Keramikprodukten für die Halbleiter- und Optikindustrie hat. Davor war Werth über viele Jahre in Management-Positionen bei General Electric tätig. Als zertifizierter Six Sigma Black Belt steht er für datengestützte Entscheidungsfindung und die kontinuierliche Steigerung der Effizienz innerhalb der Wertschöpfungskette. 

Der neue CEO Michael Werth sagt: „Kontinuität ist das Fundament für den jahrzehntelangen Erfolg von DWK Life Sciences. Ich freue mich über das Vertrauen, diesen Weg fortzusetzen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen, um die Gruppe noch agiler und kundenorientierter aufzustellen. Besonders reizvoll ist für mich die Verbindung aus internationaler Marktstärke und echter Relevanz für Wissenschaft und Pharma.“


 Globale Vertriebs- und Serviceorganisation gestärkt 

Synergiepotenziale auszuschöpfen 

Romaco Holding GmbH

Nicola Magriotis wurde vom Beirat der Romaco Holding zum Chief Sales Officer (CSO) bestellt und übernimmt in dieser Funktion die Verantwortung für die Vertriebs- und Serviceorganisation der international aufgestellten Gruppe. An der Seite von Jens Torkel (Chief Executive Officer) und Ann-Xiaoyan Li (Chief Financial Officer) verstärkt er künftig das Management des Pharmamaschinenherstellers mit Hauptsitz in Karlsruhe, Deutschland.

Seit 2020 ist Nicola Magriotis Geschäftsführer der Business Unit Romaco in Bologna, Italien, und wird diese Position auch nach seiner Berufung zum CSO weiter ausüben. Nach seinem Eintritt in das Unternehmen im Jahr 2007 durchlief er verschiedene Managementstationen, unter anderem als Produktmanager, Vertriebsleiter sowie als Direktor für Vertrieb und Service. Während seiner beinahe 20-jährigen Tätigkeit am italienischen Produktionsstandort der Marken Macofar und Promatic weitete sich sein Verantwortungsbereich mit jeder neuen Aufgabe stetig aus.

Seit Anfang 2026 steuert der Maschinenbauingenieur mit einem MBA (Master of Business Administration) der Bologna Business School als CSO auf Gruppenebene die internationalen Vertriebs- und Serviceaktivitäten der Unternehmensgruppe. Unterstützt wird dieser Kurs von der Muttergesellschaft Truking Technology – künftig werden beide Unternehmen noch enger beim Ausbau bestehender und bei der Erschließung neuer Märkte zusammenarbeiten.

„Meine langjährige Tätigkeit hat meinen Führungsstil maßgeblich geprägt“, erklärt Nicola Magriotis, CSO der Romaco Group. „Ich danke meinen Wegbegleitern und dem Management von Romaco und Truking für ihr großes Vertrauen und freue mich sehr, die Herausforderung als erster Chief Sales Officer in der Geschichte der Romaco Group anzunehmen. Als Komplettanbieter agieren wir in einem äußerst komplexen Marktumfeld, in dem wir uns kontinuierlich als zuverlässiger Partner beweisen müssen. Nachhaltig Vertrauen schaffen durch persönliche Kundenbeziehungen, fundiertes technisches und anwendungsspezifisches Know-how sowie exzellente Serviceleistungen – darauf werde ich in meiner neuen Funktion den Fokus legen.“

„Seine tiefe Verbundenheit mit Romaco sowie seine langjährige Erfahrung und umfassende Expertise in den Bereichen Vertrieb und Service qualifizieren Nicola Magriotis in besonderem Maße für die Position des CSO“, unterstreicht Jens Torkel, CEO der Romaco Group. „Herr Magriotis ist ein Brückenbauer – eine Eigenschaft, die in einem internationalen Gefüge wie der Romaco Group mit ihrem weit verzweigten Vertriebsnetzwerk und ihrem globalen Kundenstamm von enormer Bedeutung ist. Dabei übernimmt er eine Schlüsselrolle in der Zusammenarbeit mit unserem Mutterkonzern Truking, um bestehende Synergiepotenziale künftig noch besser auszuschöpfen.“


 Girls’ Day und biopharmazeutische Forschung 

Einblicke in die Datenanalyse 

Stegmann Systems GmbH

Stegmann Systems beteiligt sich am diesjährigen Girls’ Day. Der bundesweite Aktionstag gilt als größtes Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen in Deutschland. Unternehmen, Hochschulen und Institutionen öffnen ihre Türen für Mädchen ab der fünften Klasse und ermöglichen Einblicke in Berufsfelder und Studienrichtungen, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind.

Im Rahmen der Veranstaltung erhalten die Teilnehmerinnen Einblicke in die Arbeit des Unternehmens, dessen Softwarelösungen in der biopharmazeutischen Forschung eingesetzt werden. Seit mehr als 30 Jahren entwickelt Stegmann Systems Software zur statistischen Auswertung biologischer Daten. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Software PLA 3.0, die unter anderem in der Entwicklung und Analyse von Medikamenten Anwendung findet, insbesondere im Bereich sogenannter Bioassays.

Bioassays sind Funktionstests, mit denen die Wirksamkeit von Wirkstoffen überprüft wird. Im Gegensatz zu rein analytischen Verfahren wird dabei nicht nur das Vorhandensein eines Wirkstoffs untersucht, sondern dessen tatsächliche Wirkung in biologischen Systemen bewertet. Typische Anwendungsbereiche umfassen beispielsweise Insulin zur Regulierung des Blutzuckerspiegels, Impfstoffe zur Auslösung von Immunreaktionen sowie Antibiotika, deren Effektivität sich in der Hemmung von Bakterienwachstum zeigt. Die hierbei entstehenden Datenmengen sind komplex und erfordern eine präzise und zuverlässige Auswertung, die durch spezialisierte Softwarelösungen unterstützt wird.

Am Unternehmensstandort in Rodgau ist ein interaktives Programm vorgesehen, das grundlegende Einblicke in die Programmierung vermittelt und die Bedeutung von Software bei der Analyse komplexer Daten in der Medikamentenentwicklung aufzeigt. Ergänzend dazu sind Gespräche mit Mitarbeitenden aus verschiedenen Fachbereichen geplant, die Einblicke in unterschiedliche berufliche Tätigkeitsfelder geben.

„Der Girls’ Day bietet eine gute Gelegenheit zu zeigen, wie Software konkret in der medizinischen Forschung eingesetzt wird“, erklärt Mathias von Gellhorn, Marketing- und Kommunikationsverantwortlicher. „Gerade in der Softwareentwicklung sind Frauen noch unterrepräsentiert. Umso wichtiger ist es, früh Einblicke zu geben und Interesse zu wecken.“

Mit dem Engagement verfolgt das Unternehmen das Ziel, das Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Themen zu fördern und Einblicke in ein Arbeitsfeld zu ermöglichen, das im schulischen Kontext häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt.


 Strategische Partnerschaft in der DACH-Region 

Digitale Transformation in Pharma- 
& Life-Sciences 

Visionet Deutschland GmbH

Zur Beschleunigung der digitalen Transformation von Commercial Operations in der Pharma- und Life-Sciences-Branche haben Visionet und Trueblue eine strategische Partnerschaft für die DACH-Region bekannt gegeben. Dies fördert effektivere Interaktionen mit medizinischen Fachkräften und datenbasierte Entscheidungen, um langfristig stabile Beziehungen zu Stakeholdern im Gesundheitswesen aufzubauen.

Pharmaunternehmen agieren in einem komplexen, stark regulierten Umfeld, in dem Kundeninteraktion, Compliance und Datenmanagement in Einklang stehen müssen. Gemeinsam unterstützen die zwei Unternehmen Organisationen dabei, diese Komplexität zu bewältigen.

Beide Unternehmen pflegen eine langjährige Beziehung zu Microsoft und nutzen dessen Cloud-Ecosystem, unter anderem Dynamics, Azure und Power BI, um der Pharmaindustrie skalierbare, sichere und datengetriebene Commercial Plattformen zu bieten. Hierfür stellt Trueblue AiDEA bereit, eine Next-Generation-CRM-Plattform, welche speziell für Organisationen in der Pharmaindustrie basierend auf Microsoft-Cloud-Technologien mit erweiterten Daten- und Analysefunktionen entwickelt wurde. Visionet hingegen verfügt über umfassende Expertise in der Umsetzung von CRM-Implementierungen und digitalen Transformationsinitiativen. 

Zusammen werden Visionet und Trueblue als Partner für die Implementierung und digitale Transformation der AiDEA Suite in der DACH-Region agieren. Die Lösung ermöglicht intelligente Kundenbindung durch die Integration von Echtzeitdaten, personalisierte Customer Journeys und datengestützte Interaktionen und unterstützt Unternehmen dabei, effizienter zu arbeiten und gezielter auf die sich wandelnden Erwartungen von medizinischen Fachkräften und Patienten einzugehen.

Adeel Edhi, General Manager, Visionet Deutschland: „Wir sind stolz darauf, Trueblue als Partner gewonnen zu haben und somit erster Implementierungspartner in der DACH-Region zu sein. Diese Zusammenarbeit vereint umfassende Branchenexpertise und technologische Kompetenzen, um Pharma- und Life-Sciences-Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Prozesse zu transformieren und agilere, zukunftsfähige Betriebsmodelle aufzubauen.”

Sergio Romoli, General Manager, Trueblue: „Die DACH-Region stellt einen wichtigen strategischen Markt für Trueblue dar, während wir unsere Präsenz in Europa ausbauen. Die Partnerschaft mit Visionet ermöglicht es uns, unsere umfassende Expertise im Bereich Life-Sciences und unsere auf Microsoft basierende CRM-Plattform mit starken lokalen Implementierungskompetenzen zu verbinden. Gemeinsam können wir Pharmaunternehmen dabei unterstützen, den vollen Wert ihrer Daten zu erschließen und ihre Geschäftsprozesse zu modernisieren.”