AUS DEN UNTERNEHMEN

 Bayer stärkt Forschungsaktivitäten 

Labor für Phytopharmaka eröffnet

Mit der Eröffnung eines modernen Labors stärkt Bayer Consumer Health seine Forschungsaktivitäten im Bereich Phytomedizin und Biotika. Dort werden unter anderem auch Entwicklungen rund um das Produkt Iberogast vorangetrieben. Die Investition ist ein bedeutender Meilenstein und unterstreicht das Engagement von Bayer am Standort Darmstadt.

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Bayer AG

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„Dieses Labor ist ein Game-Changer für unser Unternehmen und unsere Beschäftigten“, sagte Chloé Picot, Standortleiterin in Darmstadt. „Es gibt unserem Weltklasse-Team die Möglichkeit, Prototypen im eigenen Haus zu entwickeln, um effizienter und schneller Innovationen zu realisieren.“

Die Feier hebt die die Führungsrolle von Bayer auf dem Gebiet der Phytomedizin hervor, die vor mehr als 60 Jahren mit der Entwicklung eines innovativen Phytopharmakons begann, das später zu Iberogast wurde. Unabhängig von den Ursachen, lindert Iberogast Classic dank seines Multi-Target Effekts die Beschwerden von akut auftretenden Verdauungsproblemen schnell und effektiv. Weltweit wurden bereits über 100 Millionen Patient:innen mit Iberogast Classic behandelt. Über 20 Studien und Erhebungen belegen die Wirksamkeit bei verschiedenen motilitätsbedingten und funktionellen Magen-Darm-Beschwerden.

Die Einrichtung dient als Zentrum für Forschung und Entwicklung, um fortlaufende Innovationen von Iberogast und anderen pflanzenbasierten sowie biotischen Lösungen zu ermöglichen. Durch eine optimale Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Teams ist eine schnelle Prototypenerstellung neuer Formulierungen möglich.

Thorsten Umland, Leiter der Forschung und Entwicklung im Bereich Darmgesundheit bei Bayer, fügte hinzu: „Diese Einrichtung ist ein Beleg für das Engagement von Bayer, die wachsende Nachfrage nach natürlichen Gesundheitslösungen zu bedienen und auf einer 60-jährigen Führungsrolle in der Phytomedizin aufzubauen. Das Labor wird die Entwicklung pflanzlicher und natürlicher Lösungen erleichtern, die von der Wissenschaft bestätigt und von den Verbrauchern als vertrauenswürdig und wirksam eingestuft werden, um sicherzustellen, dass Bayer an der Spitze der phytomedizinischen Innovation bleibt.”


 Life-Science-, Nachhaltigkeit & Digitalisierung 

ACHEMA 2027 

DECHEMA Ausstellungs-GmbH

Die ACHEMA kehrt vom 14. bis 18. Juni 2027 auf das Frankfurter Messegelände zurück und legt den Fokus verstärkt auf die Zukunftsthemen Energie, Life Sciences, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Ab sofort können sich interessierte Aussteller für die Veranstaltung anmelden.

Alle drei Jahre zeigt die ACHEMA, was Fortschritt bedeutet: Sie ist der Treffpunkt, an dem die Zukunft der Prozessindustrie Form annimmt. Fünf Tage lang wird das Frankfurter Messegelände vom 14. bis 18. Juni 2027 wieder zur Bühne für Ideen, Technologien und Menschen, die den Wandel von Industrie und Gesellschaft weltweit vorantreiben. Mehr als 140 Nationen sind vertreten – ein Forum, das Innovationen sichtbar und erlebbar macht. Auch im Jahr 2027 bietet die ACHEMA einige Neuerungen und Highlights.

Bereits 2024 stammte ein Drittel der 106.001 Teilnehmer aus der Pharma- und Life-Science-Industrie und weit mehr als 1.000 Aussteller boten spezialisierte Lösungen für diese Branche an. Die ACHEMA 2027 greift diese Dynamik auf und positioniert sich noch klarer als Weltforum und Internationale Leitmesse der Life-Science- und Prozessindustrie. Mit den Innovationsthemen Pharma und Lab sowie der Aktionsfläche Digital Lab entsteht ein Schaufenster für die neuesten Technologien der Branche.

Die Ausstellungsgruppe Pumpen, Armaturen und Werkstofftechnik vereint künftig zwei Segmente und bietet mit den Hallenebenen 8.0 und 9.0 – Standort der Process Innovation Stage – eine zentrale Bühne für industrielle Lösungen der Fluid- und Werkstofftechnik. Die Ausstellungsgruppe Forschung und Innovation zusammen mit der Start-up Area ziehen künftig in die Halle 11.0 und sind so noch näher dran an den digitalen Themen der ACHEMA – ein Wunsch, der vor allem von Seiten der jüngeren Aussteller kam. Dadurch erhalten die Mechanischen Verfahren mit den Hallenebenen 5.0 und 6.0 bei Bedarf zusätzlichen Platz.

Gerade die Prozessindustrie braucht Antworten auf die Energiefragen von morgen. Sie liefert jedoch auch innovative Lösungen für eine zuverlässige, effiziente und nachhaltige Energieversorgung zahlreicher anderer Sektoren. Die Ausstellungsgruppe Anlagenbau und Energietechnik in den Hallenebenen 5.1 und 6.1 wird die Heimat der Energy Innovation Stage und nun auch der Hotspot für Lösungen rund um die Themen Wasserstoff und Power-to-X, CCUS, Energiemanagement und -effizienz, Energieversorgung und -speicherung, die Elektrifizierung von Prozessen und vielem mehr.

Nachhaltige Lösungen behaupten ihren festen Platz in der Prozessindustrie. Gleichzeitig wird deutlich: Ohne digitale Technologien und Künstliche Intelligenz sind Fortschritt, Effizienz und Ressourcenschonung künftig kaum mehr denkbar. Sie beschleunigen nicht nur die Entwicklung hin zu einer klimaneutralen, sondern vor allem auch zur intelligent vernetzten Produktion. Mit der Green Innovation Stage in Halle 6.0 sowie der Digital Innovation Stage und dem Digital Hub in Halle 11.0 gibt die ACHEMA 2027 diesen Entwicklungen erneut eine Bühne.

„Mit der ACHMEMA 2027 sind wir seit 90 Jahren in Frankfurt zu Hause und machen seit 107 Jahren Zukunft erlebbar. Unsere Community aus mehr als 140 Ländern macht die ACHEMA zu einem einzigartigen Forum, das den Herzschlag unserer Branchen spürbar werden lässt und Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit liefert. Gemeinsam mit unseren Ausstellern gestalten wir die Zukunft der Prozessindustrie“, freut sich Dr. Björn Mathes, Geschäftsführer der DECHEMA Ausstellungs-Gesellschaft, auf die nächste Veranstaltung in Frankfurt.


 Klimaneutrale Produktionsstätte in Irland eröffnet 

Merck stärkt Resilienz der Lieferkette 

Merck KGaA

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen, Merck, hat eine Produktionsanlage für Filtrationsprodukte im Blarney Business Park im irischen Cork eröffnet. Die Investitionskosten für deren Bau beliefen sich auf 150 Millionen Euro. Für Merck ist es die erste Produktionsstätte, die auf einen vollständig klimaneutralen Betrieb ausgelegt ist. Damit erreicht das Unternehmen ein wichtiges Etappenziel auf seinem Weg, bis 2040 klimaneutral zu werden.

Die Anlage mit 3.000 Quadratmetern Reinraumfläche soll die weltweite Nachfrage nach Filtrationsprodukten bedienen, die für die Herstellung von Impfstoffen und potenziell lebensrettender Therapien essenziell sind, einschließlich monoklonaler Antikörper und neuer Modalitäten wie Zell- und Gentherapien. Durch die Erweiterung lokaler Kapazitäten in Europa will Merck länderübergreifende Abhängigkeiten für seine Kunden reduzieren.

„Irland ist ein wichtiger Standort für die Biopharmabranche, an dem Produkte nicht nur für Europa, sondern für die ganze Welt hergestellt und Innovationen vorangetrieben werden. Durch den Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Cork stärken wir unser Produktions- und Liefermodell in der Region für die Region und verkürzen Lieferzeiten. Außerdem bieten wir unseren Kunden verlässlichen Zugang zu Filtrationstechnologien, die für die Entwicklung und Herstellung ihrer Therapien unentbehrlich sind“, sagte Jean-Charles Wirth, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science.

Die Produktion in der Anlage soll im vierten Quartal 2025 anlaufen. Hergestellt werden dort künftig Filtrationsgeräte für den Einsatz in aseptischen Verarbeitungsprozessen, der Tangentialflussfiltration sowie Virusfiltration. Die Filtrationstechnologien dienen dazu, sterile Bedingungen während der Arzneimittelproduktion aufrechtzuerhalten, biotechnologisch hergestellte Medikamente aufzureinigen und Viruskontaminationen aus Therapeutika zu entfernen. Sie tragen damit maßgeblich dazu bei, dass Arzneimittel die erforderlichen Reinheitsstandards erfüllen, frei von Verunreinigungen und damit sicher und wirksam für die Verabreichung an Patientinnen und Patienten sind.

Die Anlage wird zu 100 Prozent mit Energie aus erneuerbaren Quellen und einem innovativen Wärmerückgewinnungssystem betrieben, wodurch jährlich etwa 61 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden können. Außerdem werden bis zu 95 Prozent des hochreinen Umkehrosmosewassers aus dem Herstellungsprozess der Filtrationsprodukte wiederverwendet.

Die Anlage im Blarney Business Park im irischen Cork gehört zum bisher größten Investitionsprogramm von Merck in seinem Unternehmensbereich Life Science. Für den Ausbau der Produktionskapazitäten für Membranen und Filtrationsprodukte in Irland hat das Unternehmen eine Investitionssumme von insgesamt 440 Millionen Euro bereitgestellt, aufgeteilt auf den Bau dieser neuen Produktionsstätte sowie die Erweiterung seines nahe gelegenen Standorts Carrigtwohill. Im Jahr 2020 kündigte Merck die Investition von insgesamt 2 Milliarden Euro zur Steigerung der Kapazitäten und Kompetenzen des Unternehmensbereichs Life Science an. Das globale Expansionsprogramm soll den steigenden Bedarf an neuartigen Therapien in Europa, China und den USA bedienen.