ANLAGEN & KOMPONENTEN



 Neue Baugrößen übertragen Mischprozesse vom Entwicklungsmaßstab auf großvolumige Produktionsbehälter 

Magnetmischer skalieren Prozesse bis 70.000 Liter 

Intertechnik Elze GmbH & Co. KG 

Mischprozesse aus Entwicklung und Pilotierung auf große Produktionsvolumina zu übertragen, ist verfahrenstechnisch anspruchsvoll. ITE erweitert deshalb sein Angebot an Magnetmischern um zwei Baugrößen, die für Behälter mit einem Volumen von bis zu 70.000 Litern ausgelegt sind.

Die neuen Modelle ZG11 und ZG12 der Metenova® Zero-g® Baureihe sollen über unterschiedliche Behältergrößen hinweg ein vergleichbares Strömungs- und Mischverhalten ermöglichen. Damit zielt die Konstruktion insbesondere auf Prozesse, bei denen Rezepturen und Prozessparameter vom Entwicklungs- auf den Produktionsmaßstab übertragen werden müssen.

Technisch unterscheidet sich das Mischprinzip von konventionellen Konstruktionen durch die Lagerung des Rührorgans. Anstelle eines klassischen horizontalen Drucklagers kommen zwei sich abstoßende Magnete zum Einsatz. Dadurch werden mechanischer Kontakt und damit verbundener Verschleiß an dieser Stelle vermieden. Gleichzeitig ist ein Trockenlauf des Systems möglich.

Für pharmazeutische Produktionsprozesse ist die Konstruktion vor allem dort interessant, wo große Chargenvolumina mit hohen hygienischen Anforderungen zusammentreffen. Der reduzierte mechanische Kontakt kann Wartungseingriffe im produktnahen Bereich verringern und unterstützt eine auf aseptische Anwendungen ausgerichtete Konstruktion.

Mit den zusätzlichen Baugrößen lässt sich das magnetische Mischprinzip nun bis zu einem Behältervolumen von 70.000 Litern einsetzen. Damit rücken Magnetmischer auch für großvolumige Produktionsprozesse stärker in den Fokus.