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 Für großvolumige Spritzen 

Schutzlabel mit integriertem Nadelfänger

Schreiner MediPharm, Entwickler und Hersteller von Funktionslabels für die Healthcare-Industrie, hat sein Nadelschutzsystem Needle-Trap mit integriertem Nadelfänger für den Einsatz an großvolumigen Spritzen erweitert. Die Ausführung adressiert Anforderungen, die mit dem wachsenden Markt für Biologika und Biosimilars einhergehen, insbesondere bei hochviskosen Wirkstoffen mit größeren Molekülstrukturen. Diese führen zunehmend zu Spritzenformaten mit Füllvolumina bis zu 5 Milliliter, wodurch auch der Schutz vor Nadelstichverletzungen in Herstellung und Anwendung angepasst werden muss.

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Schreiner Group GmbH & Co. KG

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Das Nadelschutz-Label ist nun für 2,25- , 3- und 5-Milliliter-Spritzen einsetzbar. Design und Funktion wurden an die spezifischen Anforderungen großvolumiger Spritzen angepasst, um die Schutzfunktion auch in diesen Formaten bereitzustellen. 

Bei der Ausführung für großvolumige Spritzen bleiben die beschriebenen Merkmale des Systems erhalten. Das kompakte Design reduziert im Vergleich zu konventionellen Nadelschutzsystemen oder Autoinjektoren den Materialeinsatz und senkt damit auch Kosten und Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Für Pharmahersteller ist die Integration in bestehende Abläufe vorgesehen: Die Verarbeitung erfolgt auf herkömmlichen Spendesystemen, und die Umverpackung bleibt unverändert. Zusätzlich nennt das Unternehmen Effekte entlang der Lieferkette, unter anderem geringeren Platzbedarf bei Lagerung, Transport und Kühlung sowie eine umweltfreundlichere Entsorgung.

Erstmals zeigt2 das Unternehmen die Ausführung für großvolumige Spritzen im Januar auf der Pharmapack in Paris. Dort standen neben der Weiterentwicklung des Nadelschutz-Labels auch weitere multifunktionale Spezialetiketten für die pharmazeutische Industrie im Fokus, die auf Sicherheits-, Nachhaltigkeits- und Effizienzaspekte in der Pharma-Supply-Chain abzielen.

Nadelschutzsystem für vorgefüllte Spritzen 

Jedes Jahr kommt es in Europas Krankenhäusern und Arztpraxen zu mehr als einer Million Nadelstichverletzungen. Ärzte, Krankenschwestern und Pflegekräfte sind einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Mit gesetzlichen Anforderungen wie der EU-Direktive „2010/32/EU zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen im Krankenhaus- und Gesundheitssektor“ oder den Vorgaben der US-amerikanischen Bundesbehörde NIOSH (National Institute for Occupational Safety and Health) an sichere Instrumente soll das medizinische Personal geschützt werden. Das Nadelschutzsystem Needle-Trap bietet einen sicheren Schutz für Anwender im Gesundheitssektor und Patienten sowie eine besonders kosteneffiziente und zugleich nachhaltige Lösung für Pharmahersteller.