ANLAGEN & KOMPONENTEN

Vollintegrierte Lösungen in HPAPI Projekten
Der Begriff HPAPI („High Potency Active Pharmaceutical Ingredients“) beschreibt hochpotente Wirkstoffe. Bei Verarbeitung und Handling entstehen erhöhte Gefährdungspotenziale für Anlagenbediener, weshalb entsprechende Sicherheitskonzepte erforderlich sind. Zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen und -funktionen sind daher für Fill-and-Finish-Anlagen mit Isolatoren sowie die Gefriertrocknung Pflicht, wenn HPAPIs verarbeitet werden sollen. Die Turnkey-Vorgehensweise trägt entscheidend dazu bei, Anlagen, Prozesse und Funktionen optimal zu gestalten.
OPTIMA packaging group GmbH
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Beratung und Anlagenkonzeption
Im HPAPI-Projekt mit Optima steht zunächst die Beratung an erster Stelle, auch um die spezifischen Wirkstoffe, die Ziele einer Investition sowie das Umfeld kennenzulernen. Denn mehr noch als in konventionellen Projekten sind bei der Verarbeitung von HPAPIs die Gebäude- und die Anlagentechnik eng miteinander verknüpft. Beispiele dazu: Von den Wirkstoffklassen, die im Folgenden noch genauer betrachtet werden, hängt ab, ob zwei separierte Wasserabläufe in der Gebäudeinfrastruktur ausreichend sind oder ob zusätzlich eine Inaktivierung von hochaktiven Wirkstoffen im Abwasser benötigt wird. Werden Gefriertrockner eingesetzt, wäre beispielsweise zu prüfen, ob die Wirkstoffklassen spezifische Filterkonzepte für die Abluft bedingen. Diese schützen Servicetechniker, die später an Vakuumpumpen Wartungsarbeiten durchführen werden. Von unzähligen Detailfragen dieser Art hängt schließlich ab, ob das Gesamtkonzept aus HPAPI-Anlage und Infrastruktur in Hinblick auf den Bediener- und Umweltschutz sicher und effizient sein wird.
Thorsten Meiser, Director Sales Turnkey, weist in diesem Zusammenhang auf eine Besonderheit des Turnkey-Konzepts hin: „Schon am Besprechungstisch gehen wir mit dem Kunden in die Tiefe und entwickeln Lösungswege für die hochaktiven Wirkstoffe. Die Themen des Gesamtsystems diskutieren wir direkt in allen Facetten.“ Was dieses Statement mitbeinhaltet: Ein schlüssiges Gesamtkonzept berücksichtigt noch mehr Faktoren als „nur“ ein umfassendes Sicherheitskonzept. Gemeint sind beispielsweise die geplanten Batchgrößen, die Häufigkeit der Formatwechsel, die Formatbandbreite oder der Wert des einzelnen Arzneimittels. Diese ganzheitliche Beratungsphase mit Optima bringt schließlich ein klar definiertes HPAPI-Projekt auf den Weg, auch dann, wenn auf Kundenseite zunächst noch Unklarheiten bestehen sollten. Ganz allgemein bringen Kunden unterschiedlichste Erfahrungswerte mit hochaktiven Wirkstoffen in ein Projekt ein, berichtet Matthias Aster, Director Sales Containment bei Optima Pharma). Mitunter sind die Einsatzszenarien einer Anlage in besonderen Fällen noch nahezu offen. Oder es gibt, eher unter den CDMOs, die verständliche Tendenz, das Maximum an Wirkstoffklassen verarbeiten zu wollen. Dafür muss dann wiederum die gesamte Infrastruktur eines Standorts entsprechend ausgelegt sein, was gemeinsam geprüft wird.




Merkmale
- Ganzheitliche Beratung ist Teil des Turnkey-Konzepts: von Detailfragen bis hin zur erforderlichen Infrastruktur der Facility
- Systemintegration: HPAPI-Anlagen werden als eine Funktionseinheit verstanden, konstruiert, aufgebaut, getestet und beim Kunden integriert
- 100 Prozent der CAD-Konstruktionsdaten aller Gewerke stehen allen Projektbeteiligten zur Verfügung
- Gewerkeübergreifende Simulationen haben großen Einfluss im HPAPI-Projekt: Laminar Flow, Wash-down und Bio-Dekontamination profitieren
- Schnittstellen, von der Mechanik bis hin zu Software und SCADA-Systemen, sind zum Großteil schon vorab definiert
- Komplexität wird umfassend beherrscht – auch bei hoch¬flexiblen Anlagenlayouts für HPAPIs
- Weniger Zeit- und Personalaufwand beim Kunden: Projekt¬management und technische Leitung zentral bei Optima
- Risikominimierung: Das Gesamtsystem wird beim iFAT geprüft, dann erst beim Kunden installiert und zentral von Optima verantwortet
- Stetig wachsender Anteil von HPAPI-Projekten bei Optima: Erfahrungen und das Know-how daraus fließen in neue Projekte ein









